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Die Arbeit beginnen - Möbel raus um für die Renovierung Platz zu haben


Da nun das Rechtliche erledigt und die Grundbucheintragung durchgeführt war konnte es an die Arbeit gehen. Natürlich hätte ich die Liegenschaft auch völlig ausgeräumt und "besenrein" übernehmen können. Diese Entscheidung treffen sie beim Kaufvertrag, in welchem Zustand die Übergabe von Statten gehen soll. Ich habe mich dafür entschieden, dass der Vorbesitzer zwar den Hausrat (Wäsche, Geschirr, Souvenirs, etc.) entsorgt, die Möbel aber im Haus belässt. Dies hat den Vorteil, dass man vielleicht das eine oder andere besondere Stück noch selbst verwenden kann oder aber auch ein paar Euros für die Renovierung dazu verdient. Auf www.willhaben.at zum Beispiel kann man die nicht mehr benötigten Sachen dann anbieten oder eventuell auch verschenken, wenn sie für sie nicht mehr wertvoll aber noch funktionstüchtig sind.

Diese Variante sollte man allerdings nur wählen, wenn man entsprechende Transportmöglichkeiten hat um den einen oder anderen Kasten auf den Sperrmüll zu transportieren. Es sammelt sich nämlich eine Menge an und da sollte man schon gewappnet sein und auch mit den Kosten für eine Entsorgung kalkulieren.

In meinem Fall haben wir Kästen die schadhaft waren, wo Scharniere nicht mehr richtig funktioniert haben, oder jene, die ohnehin bei einem "Zerlegen für den Transport" endgültig ausgedient hätten, dann auch wirklich zur entsprechenden Müllsammelstelle gebracht und fachgerecht entsorgt. Einige Stücke konnten aber noch verwertet werden. So erhielt der Wohnzimmerschrank ein neues Zuhause oder auch der Küchenblock und das Schlafzimmer fanden neue Eigentümer.

Wohnzimmerschrank
Küchenzeile

























Der Vorteil, wenn man selbst die Entsorgung oder Verwertung übernimmt, man kann sich vielleicht noch ein wertvolles Stück behalten. In meinem Fall fanden wir am Dachboden eine alte Nähmaschine, versteckt in einem versperrbaren eigens dafür konstruierten Kasten. Dieses gute Stück muss erst gereinigt und begutachtet werden und dazu später mehr.

Auf diese Art und Weise blieben ein Tisch mit 4 Stühlen in meinem Besitz, die nun einmal dafür vorgesehen sind, abgeschliffen und neu lackiert in der zukünftigen Wohnküche zu stehen. Oder auch ein Gefrierschrank, neuwertig und voll funktionstüchtig, der selbstverständlich auch gereinigt und neu platziert im renovierten Eigenheim stehen wird.

Der erhebliche Nachteil ist jedoch, dass man wirklich starke Helfer und das nötige Transportmittel zum Wegtransportieren benötigt, wenn man keinen Entrümpelungsdienst beauftragen und Kosten sparen möchte. Großartige Einnahmen aus der Veräußerung von gebrauchten Möbelstücken darf man sich nicht erwarten. Man sollte aber auch darauf achten, dass man Räumlichkeiten hat, in denen die später wieder verwendeten Möbel und Utensilien während der Renovierungsarbeiten verstaut werden können. Dazu kann ich wunderbar den vorhandenen Keller bzw. die Garage verwenden. Die untere Etage wird zwar bereits in den Sanierungsprozess eingebunden, abgedeckt in einer Ecke stören aber die Möbel vorerst nicht.

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