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Wandtapeten entfernen

Eines der wunderschönsten Relikte der 70er Jahre sind die extravaganten, bunten und beeindruckenden Muster der Wandtapeten. Die kräftigen Farbkombinationen, meist aus grün und braun, lassen die Räume klein und dunkel erscheinen. Selbstverständlich war auch meine Neuanschaffung - das Einfamilienhaus in Pulkau - damit verschönert worden. Und nun war es an der Zeit, die Räume hell und freundlich neu zu gestalten - also lautete die Entscheidung selbstverständlich: Tapeten runter!

extravagante, bunte Muster der Wandtapeten

Die Empfehlungen diese Wandtapeten abzulösen gingen von "mit warmen Wasser befeuchten" über "mit sauberem Farbroller befeuchten" bis hin zu Wandtapeten-Lösungsmitteln, welche man im Handel bzw. im Baumarkt käuflich erwerben konnte. Alles hab ich versucht! Machtlos ist man hingegen, wenn sich übereinander mehrere Schichten von Tapeten befinden, weil diese sich ja schon bei der letzten Neugestaltung der Räume nicht ablösen ließen.

So sieht das dann aus: Die Oberschicht der Tapete löst sich und das mit Kleber bestrichene Papier bleibt auf der Wand kleben.


Wandtapeten-Reste beim Ablösen

Geholfen hat letztendlich nur: mit reinem Wasser befeuchten und rund zehn Minuten einwirken lassen (der Trick ist, diese nicht zu lange und zu viel zu befeuchten, weil sie andernfalls noch leichter abreißen). Dann hilft nur die Spachtel/Spatel beim Ablösen der Reste. Meist lassen sich ohnehin größere Stücke der Tapete ablösen, die Feinarbeit und die Rest muss mann allerdings mit einer breiten Spatel abkratzen.

Wichtig ist dabei eine breite Spachtel zu benutzen, damit man den Verputz des Mauerwerkes nicht beschädigt. Möchte man nach dem Ablösen der Tapeten die Räume ausmalen, müssen die Wände eben und ohne Kratzer sein. Bei kleinen Rissen oder Vertiefungen kann man selbstverständlich auf Wandspachtelmassen und Moltofill oder Ähnliches zurückgreifen.

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